Im Porträt: Die UmweltBank – UN-Nachhaltigkeitsziele in der Satzung

CRIC hat aktuell knapp 120 Mitglieder, darunter über 60 institutionelle. In der neuen Newsletter-Rubrik „Im Porträt“ sollen diese Akteure selbst zur Sprache kommen und sich, ihre Arbeit und ihren Beitrag zu Fragen der Ethik und einer nachhaltigen Entwicklung präsentieren können. Den Auftakt macht die UmweltBank, die CRIC bereits seit dem Jahr 2001 als Mitglied unterstützt. 

Die UmweltBank ist eine unabhängige Privatbank im Eigentum von rund 11.000 Aktionären. Seit mehr als 20 Jahren verbindet sie Finanzen erfolgreich mit ökologischer und sozialer Verantwortung. Bereits bei ihrer Gründung 1997 hat sich Deutschlands grünste Bank in ihrer Satzung dem Umweltschutz verpflichtet. Denn schon damals war klar, dass Ökologie kein kurzfristiger Trend, sondern eine Strategie für die Zukunft ist. Nur durch nachhaltiges Handeln und Wirtschaften kann eine saubere Umwelt auch auf lange Sicht erhalten werden. Deshalb bietet die UmweltBank ihren Kunden seit jeher zu 100 Prozent ökologische und nachhaltige Bankdienstleistungen.

Die Relevanz ethisch-nachhaltiger Investments stärken

Von Anfang an wollte die börsennotierte Bank beweisen, dass sich Ökonomie und Ökologie optimal ergänzen. Somit haben CRIC und die UmweltBank das gleiche Ziel: die Relevanz ethisch-nachhaltiger Investments zu stärken. Bereits seit 2001 unterstützt die UmweltBank daher die Investorengemeinschaft zur Förderung von Ethik und Nachhaltigkeit bei der Geldanlage.

Insgesamt hat die Bank bereits rund 23.000 ökologische Projekte finanziert. Damit lenkt sie Geld in Kanäle, die einen gesellschaftlichen Mehrwert ermöglichen. Dabei bedeutet Nachhaltigkeit weder Renditeverzicht noch bilanzielles Risiko. Im Gegenteil: Die Kreditausfallrate der UmweltBank betrug im Jahr 2018 gerade einmal 0,06 Prozent. Die Aufwand-Ertrag-Relation verdeutlicht mit einer Kennziffer unter 33 Prozent den Erfolg des nachhaltigen Geschäftsmodells. Für jeden Euro, den die Bank verdient muss sie somit nur knapp 33 Cent ausgeben.

Bezahlbaren und ökologischen Wohnraum fördern

Gerade im Bereich der Nachhaltigkeit ist es wichtig, sich stets weiterzuentwickeln. So orientieren sich die strategischen Entscheidungen der UmweltBank seit dem Jahr 2018 an den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen. Dies wurde sogar in der Satzung verankert. Aber auch die zunehmende Knappheit von bezahlbarem Wohnraum rückt immer mehr in den Fokus der UmweltBank. Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen hat sie im vergangenen Jahr ein UmweltRating für die Baufinanzierung entwickelt. Ziel des Bewertungssystems ist es, bezahlbaren ökologischen Wohnraum zu fördern. Für die Zukunft ist darüber hinaus die sukzessive Einführung neuer Produkte geplant, wie beispielsweise eines ökologischen Verbraucherkredits und eines grünen Girokontos.

Weitere Informationen zur Umweltbank gibt es hier und eine Übersicht zu den CRIC-Mitgliedern hier.

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