Green Finance Zentralbank-Netzwerk hat Arbeit aufgenommen

"Central Banks and Supervisors Network for Greening the Financial System" (NGFS) heißt die Arbeitsgruppe nationaler Zentralbanken, die sich im Dezember 2017 auf dem "Paris One Planet Summit" gegründet hat, mit vollem Namen. Das Netzwerk, dem ein Vorstandsmitglied der niederländischen Notenbank, Frank Elderson, vorsteht, betrachtet sich als Forum für den Austausch von Erfahrungen. 

Daneben geht es darum, Best Practice im Bereich der aufsichtsbezogenen sowie der makroökonomischen Dimensionen von Klima- und Umweltrisiken zu identifizieren und um potentielle Maßnahmen mit dem Ziel, den Anteil von "Green Finance" zu erhöhen. Auch die Bundesbank gehört dem NGFS an. "Wir wollen engagiert in dem Netzwerk mitarbeiten und unsere hohe Expertise einbringen", sagt Bundesbank-Vorstandsmitglied Joachim Wuermeling. Die Finanzierung der Transformation in eine CO2-arme Wirtschaft sei nur mit einer globalen Anstrengung zu stemmen. Hier wollten viele Zentralbanken unterstützend Beiträge leisten, unterstreicht Wuermeling. Ein erstes Arbeitstreffen hat im Januar stattgefunden. Das Zweite ist für Anfang April in Amsterdam geplant.

Folgende Zentralbanken gehören dem Netzwerk an: 

  • Banco de México
  • Bank of England
  • Banque de France sowie die französische Aufsichtsbehörde ACPR (Autorité de Controle Prudentiel et de Résolution)
  • De Nederlandsche Bank
  • Deutsche Bundesbank
  • Finanzaufsichtsbehörden (Finansinspektionen) von Schweden
  • Monetary Authority of Singapore
  • People's Bank of China

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