DIW veröffentlicht Fachpapier zur geplanten EU-Taxonomie

Ein im September veröffentlichter Vierseiter des DIW Berlin nimmt das Vorhaben der EU Kommission, ein Klassifikationssystem für nachhaltige Aktivitäten zu entwickeln, unter die Lupe. Darin unterstreichen die Autoren, dass eine Taxonomie auf Basis von statischen Indikatoren und Definitionen nur ein erster Schritt sein könne. Vielmehr bedürfe es einer dynamischen Sicht, die auch berücksichtige, dass Sektoren, die aktuell nicht als grün klassifiziert würden, transformatorische Potenziale in sich bergen könnten.

Die Taxonomie müsse künftige Entwicklungen und Anpassungen berücksichtigen. Außerdem solle sie alle Anlageklassen sowie über Anlagen hinaus auch die Kredit- und Bankenseite abdecken. 

An dem Papier haben Karsten Neuhoff vom DIW Berlin, Alexander Bassen von der Hamburg University, Timo Busch von der Hamburg University, Ingmar Juergens vom DIW Berlin, Christian Klein von der Kassel University, Ulf Moslener von der Frankfurt School of Finance und Franziska Schuetze vom Global Climate Forum mitgewirkt. 

Zum Download: An expert view on sustainable finance. What to aim for with the sustainable finance taxonomy?

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