Wahlen zum Europaparlament: Themenfeld Nachhaltigkeit und Finanzwirtschaft

Am 26. Mai ist in Deutschland und Österreich der Tag der Stimmabgabe. Es geht darum, wie sich das EU-Parlement in den nächsten fünf Jahren zusammensetzen wird. Aber was planen die zur Wahl stehenden Parteien mit Blick auf den Bereich Finanzwirtschaft und Nachhaltigkeit?

Das FNG – für Österreich gemeinsam mit ÖGUT –, der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) und die in Brüssel ansässige zivilgesellschaftliche Organisation Finance Watch haben den Parteien diese und ähnliche  Fragen gestellt. Das Netzwerk Weitblick und die European Climate Foundation haben für den 20. Mai ein Pressebriegung zum " Top-Thema Klimaschutz" angekündigt.

Wahlprüfsteine des FNG (und der ÖGUT)

Das FNG hat die Parteien unter anderem zu den verschiedenen Maßnahmepaketen des EU Aktionsplans zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums befragt.

RNE fragt nach Agenda 2030

Der RNE fragte die Parteien danach, welchen Stellenwert sie dem Thema Nachhaltigkeit einräumen und beispielsweise auch konkret danach, mit welchen Mitteln die 17 Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung erreicht werden sollen. 

Wahlprogrammcheck von Finance Watch

Die in Reaktion auf die Finanzkrise gegründete europäische Nichtregierungsorganisation hat die Parteien danach gefragt, inwiefern diese die Vision von Finance Watch für ein gerechtes Finanzsystem umsetzen helfen würden. Dabei ging es um die Bereiche Stabilisierung des Finanzsystems, Demokratisierung des Finanzwesens und des Gesetzgebungsprozesses, Umlenkung der Kapitalströme in die Richtung einer nachhaltigen Wirtschaft und Krisenvorsorge.

Netzwerk Weitblick und European Climate Foundation

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