Reformvorschlag: Social Impact Fonds über nachrichtenlose Vermögenswerte

Vermögenswerte, bei denen die Finanzdienstleister den Kontakt zum Kunden verloren hat, werden als nachrichtenlose Assets bezeichnet. Allein auf nachrichtenlosen Bankkonten sollen mehrere Milliarden Euro schlummern. Laut dem Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND e.V.) ist Deutschland der einzige G7-Staat, der einen Umgang mit nachrichtenlosen Vermögenswerten noch nicht gesetzlich geregelt hat. Nach dem Willen von SEND e.V., dem Verband Deutscher Erbenermittler (VDDE e.V.), der Bundesinitiative Impact Investing und Ashoka soll sich dies ändern.

In einem Bericht, der im Oktober 2019 erschienen ist und eine breite Medienresonanz erfahren hat, unterbreiten sie einen Reformvorschlag, der vorsieht, dass dieses Geld über einen Social Impact-Fonds für die Lösung unserer aktuellen großen gesellschaftlichen Herausforderungen zur Verfügung gestellt wird. Auch politisch haben die Autoren des Berichts bereits Gehör gefunden. Ein Koalitionsantrag zur Förderung von Social Entrepreneurship und Sozialen Innovationen, der möglicherweise auch das Thema der nachrichtenlosen Assets beinhalten wird, soll auf  dem Weg sein.

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