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"17 nachhaltige Ziele, um die Welt zu retten – Welchen Beitrag muss die Finanzwirtschaft leisten?“ lautete der Titel der Diskussionsveranstaltung, mit der die Fair Finance Week 2017 am 13. November eröffnet worden ist. Mit auf dem Podium war neben Silvia Heer vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie der hessischen Umweltstaatssekretärin Beatrix Tappeser auch CRIC-Vorstandsmitglied Dr. Kevin Schaefers.

Die von der EU-Kommission eingesetzte High-Level Expert Group on Sustainable Finance empfiehlt in ihrem Interim Report vor allem im Umwelt- und hier insbesondere im Klimabereich Maßnahmen umzusetzen. Dazu zählen auch Fragen nach Definitionen und einem Klassifizierungssystem für nachhaltige Anlagen. Da kann es kaum überraschen, wenn die Europäische Kommission Studien in Auftrag gibt, die sich auf den grünen Aspekt von Finanzprodukten konzentrieren.

Die European Association of Service providers for Persons with Disabilities hat im November 2017 einen Bericht mit dem Titel Investing in Social Care & Support. A European Imperative veröffentlicht. Darin beziffert die Organisation, das Sprachrohr von Dienstleistungsorganisationen für Menschen mit Behinderungen in Europa, den jährlichen zusätzlichen Investitionsbedarf im Bereich sozialer Fürsorge lediglich für Infrastruktur auf jährlich zusätzliche 50 Milliarden Euro. 

Das auf dem Pariser Klimagipfel 2015 vereinbarte Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, und die damit korrespondierenden Maßnahmen werden laut einer neuen Studie des FERI Cognitive Finance Institutes in Kooperation mit ISS-Ethix Climate Solutions einen signifikanten Einfluss auf Investoren und die jeweiligen investierten Branchen haben.

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