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Ende Mai hat die österreichische Bundesregierung eine Strategie beschlossen, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Damit werde das Ende des fossilen Zeitalters eingeläutet, hieß es hierzu von offizieller Seite. Als wichtiger Bereich werden dabei nachhaltige Finanzen hervorgehoben. Als zweite von acht Aufgaben definiert die Strategie außerdem „notwendige ökonomische Rahmenbedingungen schaffen und Investitionen mobilisieren“. Green Finance wird daneben als eines von zwölf Leuchtturmprojekten genannt.

Zusammenfassungen von zwei buddhistischen, 14 christlichen, jeweils einer daoistischen und einer hinduistischen, sechs jüdischen, vier muslimischen und wiederum jeweils einer auf Basis des Shintoismus und der Sikhreligion erstellten Richtlinien für nachhaltiges Anlegen fasst eine im Oktober 2017 von der Alliance of Religions and Conservation veröffentlichen Publikation zusammen.

In einem vom Papst zwar nicht verfassten aber „approbierten“ Papier zu Wirtschafts- und Finanzfragen – Oeconomicae et pecuniariae questiones – plädieren die Autoren dafür, den Menschen und das Gemeinwohl in das Zentrum der globalen Wirtschaft und Finanzwelt zu stellen. Neben einer angemessenen Regulierung der Dynamiken des Marktes fordert es eine klare ethische Fundierung der Finanzmärkte.

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