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Der Ausgangspunkt des Debattenbeitrags, den das Fair Finance Institute im Oktober 2018 vorgelegt hat, ist folgende Frage: Inwieweit verfehlt die EU-Kommission durch die Finanzialisierung von Nachhaltigkeit im Rahmen ihrer Sustainable Finance-Agenda je nach konkreter Ausgestaltung die Realisierung einer im strengen Sinne nachhaltigen Entwicklung? Das Diskussionspapier stellt hierzu einen allgemeinen Wirkungsmechanismus und konkrete Einflussfaktoren dar.

Der BUND, CDP, E3G, das Fair Finance Institute, Fossil Free Berlin, Germanwatch, das Gobal Climate Forum und der WWF haben ein Papier vorgelegt, das Empfehlungen an die Bundesregierung dazu enthält, wie der Finanzsektor mit Blick das Zwei-Grad-Ziel eingebunden werden kann. Dabei ist es erklärtes Ziel, das Finanzwesen als Querschnittshandlungsfeld mit konkreten Maßnahmen im Klimaschutzplan bzw. dem draus abgeleiteten Maßnahmenprogramm 2030 und im Klimaschutzgesetz zu verankern.

Vom österreichischen Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus und dem Klimabündnis Österreich wurde das Booklet "Nachhaltig investieren - Lassen wir unser Geld nicht versickern" veröffentlicht. Es kann hier heruntergeladen werden.

Am 11. Oktober 2018 war der Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/2341 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. Dezember 2016 über die Tätigkeiten und die Beaufsichtigung von Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbAV)“ (19/4673) Thema im Bundestag und wurde zur Beratung an den Finanzausschuss überwiesen. Die Richtlinie muss bis Januar 2019 in nationales Recht umgesetzt sein. 

Um langfristige Stabilität in planetarischer, das heißt ökologischer, wie auch in ökonomischer Hinsicht zu erreichen, ist es notwendig, bestehende Ungleichheiten zu reduzieren und auf neue ökonomische Modell zu setzen. Dies erklärt das Stockholm Resilience Centre in einem Bericht an den Club auf Rome zu dessen 50jährigen Bestehen mit dem Titel How to achieve the Sustainable Development Goals within Planetary Boundaries.

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