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Das ethisch-nachhaltige Investment zielt auf die Veränderung der Welt, in der wir leben. Wer sein Geld nachhaltig anlegt, möchte auch dazu beitragen, dass soziale und ökologische Missstände in der Wirtschaft abgestellt werden und eine nachhaltige Entwicklung möglich wird. Neben Anlage-Strategien wie der Anwendung von Ausschlusskriterien oder des Best in Class-Ansatzes erweist sich die Stimmrechtsausübung von Aktionärinnen und Aktionären auf den Hauptversammlungen von Unternehmen (Voting) immer häufiger als wirkungsvolles Instrument, um nachhaltige Wirtschaftsweisen zu fördern.

Nachhaltige Geldanlagen sind im Aufwind. Mit dem EU-Aktionsplan Finanzierung nachhaltigen Wachstums kommen starke Signale aus Brüssel und die Bundesregierung hat die Zeichen der Zeit ebenfalls erkannt und erklärt, Deutschland zu einem führenden Sustainable Finance-Standort machen zu wollen. Die Finanzaufsicht adressiert klimabezogene Risiken, die BaFin hat zum Ende des Jahres ein Merkblatt zum Thema Nachhaltigkeit angekündigt und international haben sich Zentralbanken und Behörden im Network for Greening the Financial System zusammengeschlossen.

Mit der Veröffentlichung des Brundtland-Berichtes der Vereinten Nationen im Jahr 1987 startete offiziell das Bemühen um eine nachhaltige Entwicklung. Seither hat sich die Weltgemeinschaft in vielen Konferenzen und Abkommen darauf geeinigt, dass wirtschaftliche Entwicklung nur im Einklang mit dem Erhalt einer funktionierenden Biosphäre und dem Wohlergehen der Menschen auf diesem Planeten möglich ist. Angesichts von Armut und Hunger in der Welt sowie vor dem Hintergrund des Klimawandels und des Verschindens pflanzlicher und tierischer Arten stellt sich heute jedoch zunehmend die Frage, ob der bisher eingeschlagene Weg tatsächlich der richtige ist.

Die Digitalisierung schreitet voran und beeinflusst zunehmend den Finanzsektor und damit auch die Bedingungen und Möglichkeiten, die Investierende vorfinden. Algorithmen sind Bestandteil von Investitionsprozessen, Robo-Advisor kommen zunehmend auf den Markt und Konzepte wie Crowdinvesting eröffnen neue Chancen. Im Zusammenhang mit dem Hochfrequenzhandel können Aspekte wie Liquidität, Effizienz und Stabilität spannende Fragen aufwerfen. Schließlich lohnt auch ein eingehender Blick auf das Phänomen der Kryptowährungen im Kontext von Nachhaltigkeit.

Einladung zur Veranstaltung: Voting - Stimmrechte ausüben für eine nachhaltige Entwicklung

Das ethisch-nachhaltige Investment zielt auf die Veränderung der Welt, in der wir leben. Wer sein Geld nachhaltig anlegt, möchte auch dazu beitragen, dass soziale und ökologische Missstände in der Wirtschaft abgestellt werden und eine nachhaltige Entwicklung möglich wird. Neben Anlage-Strategien wie der Anwendung von Ausschlusskriterien oder des Best in Class-Ansatzes erweist sich die Stimmrechtsausübung von Aktionärinnen und Aktionären auf den Hauptversammlungen von Unternehmen (Voting) immer häufiger als wirkungsvolles Instrument, um nachhaltige Wirtschaftsweisen zu fördern.

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