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Das auf dem Pariser Klimagipfel 2015 vereinbarte Ziel, die Erderwärmung auf Zwei Grad Celsius zu begrenzen, und die damit korrespondierenden Maßnahmen werden laut einer neuen Studie des FERI Cognitive Finance Institutes in Kooperation mit ISS-Ethix Climate Solutions einen signifikanten Einfluss auf Investoren und die jeweiligen investierten Branchen haben. Die Studie mit dem Titel Transition to a low-carbon economy bietet Investoren einen Überblick über die Risiken und Chancen aller Sektoren, die mit dem Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft konfrontiert sind.

 

Das US-amerikanische Interface Center on Corporate Responsibility (ICCR) hat die neue Initiative Investor Alliance for Human Rights (IAHR) mit dem Ziel ins Leben gerufen, eine kollektive Aktions-Plattform für das breite Themenspektrum von Arbeits- und Menschenrechten aufzubauen. Sie soll unter anderem dem Zweck dienen, schnell breite Gruppen von Investoren mobilisieren zu können, um drängende Themen aus dem Bereich Wirtschaft und Menschenrechte voranzutreiben.

Auf etwa 14 Billionen Euro summieren sich laut dem Wirtschaftsethiker Prof. Harald Bolsinger so genannte notenbankfähige Sicherheiten, die EU-weit über 7000 Finanzinstitute einschließlich der nationalen Zentralbanken sowie Geldmarktfonds für geldpolitische Geschäfte mit der EZB halten müssen. Die EZB akzeptiert hierfür eine Vielzahl von Wertpapieren – unabhängig von ethischen Kriterien. Ein Umstand, den Harald Bolsinger ändern möchte. 

Es zeigt sich, dass immer mehr Stiftungen von ihren Vermögensverwaltern nicht nur nachhaltige, sondern auch zweckbezogene Anlagen fordern. Doch wie steht es mit der Umsetzung? Mit dieser Frage hat sich das Beratungsunternehmen Responsible Impact Investing mit Blick auf die Schweiz und Liechtenstein befasst. Die Ergebnisse dieser Untersuchung fasst der Bericht Mit Stiftungsvermögen Wirkung erzielen: Mission Impossible? zusammen.

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